7 Tipps wie du dein Telefon-Interview für dein Praktikum überstehst

7 Tipps wie du dein Telefon-Interview für dein Praktikum überstehst

Du hast schon fast die Zusage für dein Praktikum, jetzt fehlt nur noch das Telefoninterview mit deinem zukünftigen Chef oder dem Personaler der Firma. Aber du brauchst nicht nervös zu sein! Mit den folgenden 7 Tipps helfen wir dir, damit du das Telefonat ohne Probleme meisterst.

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1. Nimm es so ernst wie ein Vorstellungsgespräch

Auch wenn dich der Interviewer nicht sehen kann, solltest du dieses Gespräch nicht weniger ernst nehmen. Esse und trinke nicht nebenher, kaue keinen Kaugummi oder rauche währenddessen. Versuche dich vielleicht hübsch anzuziehen, auch wenn es niemand sehen wird. Durch das Ambiente, das du somit erschaffst, wirst du die Situation automatisch ernster nehmen. Versuche auch immer zu lächeln, denn deinem Gesprächspartner wird es positiv in deiner Stimme auffallen.

2. Recherchiere vor dem Gespräch

Dies gilt sowohl für das Telefon Interview als auch für das persönliche Vorstellungsgespräch: stelle zuvor ein paar Nachforschungen an. Verbringe ungefähr eine halbe Stunde auf der Website der Firma und lese ein paar Artikel, die du online über sie finden konntest. Auf diese Weise wirst du einen besseren Eindruck über die Arbeit dort bekommen. Lese auch nochmals das Stellenangebot und mache dir dazu Notizen.

3. Schreibe dir einen Spickzettel

Deine Spickzettel sollten sowohl dein Lebenslauf (weil genau dieses Dokument dein Gesprächspartner gleichzeitig auch anschauen wird) als auch die Notizen deiner Recherche sein. Überlege dir auch im Vorneherein was du schon erreich hast und notiere es dir. Auf diese Weise bist du vorbereitet, wenn du danach gefragt werden solltest.

4. Dominiere nicht die Konversation

Das wichtigste ist, dass du den Fragen gut zuhörst, die dir dein Gesprächspartner stellt. Versuche nicht zu viel zu quasseln. Du wirst interviewt, nicht andersherum. Also warte bis dir eine Frage gestellt wird, stelle sicher, dass der Andere den Satz beendet hat und antworte auch nur auf die gestellte Frage, ohne große Ausschweifungen. Wenn du etwas nicht verstanden hast – ganz gleich ob akustisch oder inhaltlich – frage höflich nach. Versuche auch den Namen deines Gesprächspartners zu nennen, wenn du ihn direkt ansprichst.

5. Bereite dich auf die Standard-Fragen vor

Sei auf die 08/15 Fragen vorbereitet, die fast immer während eines Vorstellungsgesprächs gestellt werden. Überlege dir bereits vor dem Gespräch deine Antworten auf Sätze wie „Erzählen Sie mir etwas über sich“, „Warum wollen Sie hier arbeiten?“, „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“, „Erzählen Sie mir von einer Situation, in der Sie die Kontrolle übernommen haben“ oder „Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?“. Lass dich von solchen Standard Personalerfragen nicht überrumpeln. Wenn du dich wohler dabei fühlst, kannst du dir auch einige Stichwörter auf deinem Spickzettel notieren.

6. Stelle Fragen am Ende

Du wirst wahrscheinlich zum Ende die Möglichkeit haben selbst Fragen zu stellen. Nutze diese Chance! Schreibe dir vorher eine Liste mit Fragen, die du über das Praktikum, die Firma oder die Stadt / das Land hast. Pass nur auf, dass du nichts fragst, was bereits zu einem vorherigen Zeitpunkt beantwortet wurde oder etwas, das du leicht auf der ersten Seite von Google hättest finden können.

7. Bedanke dich anschließend per Mail

Wenn du die Email-Adresse deines Gesprächspartners hast, kann es einen guten Eindruck hinterlassen, wenn du nach eurem Interview eine Dankes-Mail schreibst und dein Interesse für das Praktikum gleichzeitig schriftlich bestätigst. Dadurch wird der Personaler sehen, dass du dich tatsächlich 100 % auf die Stelle einlassen willst.

Nach dem Telefongespräch solltest du alles nochmal reflektieren. Auf diese Weise kannst du dein Interview auswerten und kannst sehen, was du falsch und was richtig gemacht hast. Du kannst dir deine Fehler und Stärken anschließend notieren und so beim nächsten Vorstellungsgespräch sogar noch besser werden.

Wir hoffen, dieser Artikel hat dir bei der Vorbereitung deines Telefoninterviews geholfen und dass es ein voller Erfolg wurde. Erzähl uns wie es lief und schreibe uns deine Tipps für diese Situation!

Wir von PIC Management sind immer für dich da, um dich bei deinem Praktikums-Findungsprozess zu unterstützen und werden nicht aufhören bis du dein Traumpraktikum gefunden hast!

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Welche Sprache solltest du lernen, um deine Karriere in Schwung zu bringen?

Welche Sprache solltest du lernen, um deine Karriere in Schwung zu bringen?

Zurzeit gibt es 7.097 bekannte, lebende Sprachen auf der Welt. Aber welche dieser solltest du erlernen, um deine Karriere in Schwung zu bringen? Wir geben dir fünf Sprachen als Beispiel – außer Deutsch – die dir in der Geschäftswelt von Vorteil sein können.

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Du fragst dich, warum du eine andere Sprache lernen solltest? Mit Deutsch sprichst du doch schon eine Weltsprache. Dennoch solltest du in Betracht ziehen mindestens eine der unten erwähnten Sprachen zu lernen. Warum?

Erstens macht es sich großartig in deinem Lebenslauf. Personaler suchen immer Fremdsprachenkenntnisse und je mehr Sprachen du fließend sprichst, desto interessanter wirst du für Unternehmen heutzutage.

Zweitens wirst du deinen Horizont erweitern, indem du eine Fremdsprache lernst. Sehe den Lernprozess außerdem als Gehirn-Jogging an.

Drittens wird dir eine neue Sprache das Tor zu neuen Ansichten öffnen und du wirst neue Arten kennenlernen, wie Menschen über etwas denken. Da du die Möglichkeit hast mit Leuten aus anderen Kulturen zu kommunizieren, ohne auf eine Sprachbarriere zu stoßen, wirst du unglaublich viel Neues lernen. Auf diese Weise wirst du auch ihre Art zu Denken verstehen und du bekommst einen Einblick in kulturelle und politische Aspekte eines anderen Landes.

 

Da wir nun ausführlich die Wichtigkeit von Fremdsprachenkenntnissen erörtert haben, lass uns einen Blick auf die vorteilhaftesten Weltsprachen werfen:

Englisch

Englisch wird mittlerweile an fast jeder Schule auf der Welt als Fremdsprache unterrichtet. Dies führt dazu, dass bereits heute jeder fünfte Mensch auf der Erde diese Sprache spricht oder zumindest versteht. Außerdem ist Englisch eine Amtssprache in mehr als 50 Ländern. Für die internationale Wirtschaft sind Englischkenntnisse ein absolutes Muss. Aber auch für den täglichen Kontakt sind sie von Vorteil: du verstehst endlich die Popsongs, die im Radio ertönen, du kannst Hollywood Filme im Original anschauen (und findest unter Umständen Wortspiele oder Witze, die in der Übersetzung verloren gingen) und du hast die Möglichkeit dich überall auf der Welt zu verständigen.

Spanisch

Spanisch – auch Kastilisch genannt – ist in 20 Staaten in Europa, Amerika und Asien die Amtssprache. Des Weiteren fungiert es als offizielle Sprache der Vereinten Nationen (UN). Noch dazu ist Spanisch die zweithäufigste gesprochene Sprache in den USA – nach dem Englischen – und wird somit im Großteil der Nation verstanden. Insgesamt gibt es über 570 Millionen Muttersprachler auf der Welt.

Das Spanische ist eine romanische Sprache, also ein Nachfahre des Lateinischen. Dies bedeutet: wenn du bereits eine andere romanische Sprache sprichst, wie zum Beispiel Italienisch, Portugiesisch oder Rumänisch, wird es dir leichter fallen Spanisch zu lernen.

Französisch

Diese weiter West-Romanische Sprache ist offizielle Sprache in 29 Ländern in Europa, Afrika und auf dem amerikanischen Kontinent. Französisch wird von 220 Millionen Menschen auf der Welt gesprochen. Es hat eine lange Tradition als Sprache der Diplomatie, weshalb Französisch auch heute noch in vielen internationalen Organisationen als Arbeitssprache verwendet wird, wie zum Beispiel bei der UN, UNESCO, NATO, FIFA und WHO. Wenn du in einem diplomatischen Umfeld arbeiten möchtest oder vor hast mit Projekten in (Nord-)Afrika zu arbeiten, solltest du Französisch lernen. Außerdem ist Französisch die Sprache der Designer und Modebranche.

Mandarin

Chinesisch oder Mandarin-Chinesisch ist die Muttersprache von über 200 Millionen Menschen und wird hauptsächlich im nördlichen und südwestlichen China gesprochen. Abgesehen davon ist es auch sehr verbreitet als Zweitsprache in Ländern wie Taiwan, Hong Kong, Thailand, Malaysia, Indonesien, Singapur, Mongolei und auf den Philippinen. China ist die zweitstärkste Wirtschaftsmacht der Welt und daher ohne Zweifel für jeden BWL / VWL Studenten von Vorteil. Durch Sprachkenntnisse in Chinesisch werden die nicht nur die Türen zur chinesischen Kultur und Wirtschaft geöffnet, sondern du wirst auch in allen möglichen internationalen Konzernen willkommen geheißen. Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass die Chinesen eine Nation von Reisenden sind, weshalb auch Tourismus-Studenten in Betracht ziehen sollten diese asiatische Sprache zu lernen.

Portugiesisch

Portugiesisch – die dritte romanische Sprache in unserer Liste – hat 215 Millionen Sprecher und wird hauptsächlich in Portugal, Brasilien und Teilen Afrikas gesprochen. In Europa ist das Portugiesische eher von minderer Bedeutung, während es global betrachtet nicht unterschätzt werden sollte. Die meisten Portugiesisch-Sprecher leben in Brasilien, der stärksten Wirtschaftsmacht in Lateinamerika. Brasilien gehört zu den G20 und zu den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika), die ein Zusammenschluss aufstrebender Volkswirtschaften sind.

Alternativen

Du bist nicht gerade der sprachtalentierte Typ Mensch, aber möchtest dennoch deinen Lebenslauf aufpeppen? Dann sind vielleicht Programmiersprachen eine Alternative für dich. Mit der ständig wachsenden Bedeutung des WWW und Computertechnologien zählt das Programmieren zu einer der gefragtesten Fähigkeiten in der freien Wirtschaft. Du wirst nicht nur in der Lage sein, deine eigene Website zu gestalten, sondern auch verstehen, wie Computer Prozesse funktionieren.

Jetzt bist du motiviert eine der genannten Sprachen zu lernen? Aber du fragst dich, wie der beste Weg ist eine neue Sprache zu lernen? Absolviere ein Praktikum im Ausland und mache dort einen Sprachkurs! Auf diese Weise wirst du ständig von der neuen Sprache umgeben sein und gleichzeitig einen Einblick in die Arbeitskultur des Landes bekommen. Wir sind hier, um dir zu helfen! Kontaktiere uns und wir finden dein perfektes Auslandspraktikum für dich 😉

Mehr zum Thema Sprachen Lernen kannst du auch in diesem Artikel erfahren: 
https://www.pic-management.com/de/eine-fremdsprache-lernen/

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Top Soft Skills, die Recruiter von Absolventen erwarten

Top Soft Skills, die Recruiter von Absolventen erwarten

Vielen Personalern sind heute sowohl Hard als auch Soft Skills bei Bewerbern wichtig. Soft und Hard Skills lassen sich leicht unterscheiden, aber Soft Skills sind schwieriger zu messen. Diese werden auch als „Zwischenmenschliche Kompetenzen“ bezeichnet, da anhand dieser gemessen werden kann, wie jemand mit anderen interagiert. Außerdem sind Hard Skills erlernbare Eigenschaften und einfach zu messen. Jeder Mensch verfügt über Soft Skills, aber welche Soft Skills sind gefragt für die Position, die du anstrebst? In diesem Artikel wirst du einen Überblick über die wichtigsten Soft Skills bekommen, die Recruiter in Berufseinsteigern suchen.

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Kommunikation

Kommunikation ist der Schlüssel zu exzellentem Team-Building und einer großartigen Gesamtperformance. Erfolgreiche Leader stellen sicher, dass eine effektive Kommunikation gewährleistet wird, damit das Team ein gemeinsames Ziel erreichen kann. Auf diese Weise werden Missverständnisse vermieden, die Angestellten haben klare Verantwortlichkeiten und haben die Chance zu entscheiden wie sie diese erfüllen.  Eine gute Kommunikation ist nicht nur innerhalb einer Organisation wichtig, sondern auch im Kontakt mit den Kunden. Da die Kommunikation zu einem Einblick in die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden führt. Die Fähigkeit sich sowohl schriftlich als auch mündlich gut auszudrücken, wird dir helfen einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt zu gewinnen.

Problemlösung

Die Fähigkeit Probleme zu lösen ist die Grundlage für ständige Weiterentwicklung und eine der wichtigsten Soft Skills, die Personaler bei Absolventen erwarten. Recruiter suchen Berufseinsteiger, die fähig sind zu analysieren und Lösungen zu finden, auch wenn das Internet und moderne Technologien es einfacher machen online nach Lösungsansätzen zu suchen. Aber der Problemlösungsprozess hat nicht nur mit der Suche nach Lösungen zu tun, sondern auch mit der Kreation von innovativen Veränderungen hin zu einem idealen Umfeld.

Teamwork

Effektives Zuhören, Geschäftsbeziehungen aufzubauen, gemeinsame Interessen, Motivation… Dies sind einige wichtige Aspekte, die zu einer gewisse Beziehung zwischen den Teammitgliedern beitragen. Warum ist es so wichtig, nicht nur ein Team zu sein, sondern auch als ein solches zu agieren? Teamwork wird in fast jeder Branche verlangt: vom Technologiesektor bis hin zur Lebensmittelindustrie. Teamwork maximiert die Arbeitskraft, da jede Person einzigartige Fähigkeiten besitzt und auf seine Weise mit diesen die Fähigkeiten anderer Teammitglieder komplementiert und eine starke Einheit bildet!

Zeitmanagement

Nicht zuletzt sei auch die Fähigkeit erwähnt erfolgreich seine Zeit innerhalb der Organisation zu verwalten. Effektives Zeitmanagement erlaubt es den Mitarbeitern in kürzerer Zeit und mit weniger Stress mehr zu erreichen. Du kannst damit beginnen, deine Aufgaben zu priorisieren und sie der Wichtigkeit nach in deine verfügbare Zeit einzuplanen. In kürzester Zeit wirst du feststellen, dass du mehr Energie hast und zufriedener bist, durch die Gewissheit, die du gewonnen hast, über das, was wirklich wichtig ist und was nicht.

Also stelle sicher, dass du deine Stärken während eines Bewerbungsprozesses betonst. Da Soft Skills nicht wirklich messbar sind, versuche sie anhand von Bespielsituationen zu schildern. Wenn du diese Fähigkeiten erweitern möchtest, schau auf Study Abroad Portal: https://www.thestudyabroadportal.com/

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Wie man das perfekte LinkedIn Profil in 10 Schritten erstellt

Wie man das perfekte LinkedIn Profil in 10 Schritten erstellt

Ein LinkedIn Profil zu haben ist heute in der Arbeitswelt fast selbstverständlich. Auch wenn du dich für ein Praktikum bewirbst wird man dich online suchen. Vor allem wenn du dich im Ausland bewirbst ist es äußerst wichtig, da Recruiter auf der ganzen Welt sich ein Bild von dir machen können. Aber wie hinterlässt du den perfekten ersten Eindruck mit deinem Profil? Hier geben wir dir eine Anleitung in zehn Schritten.

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Bevor wir anfangen, lass uns erst die Fakten betrachten: LinkedIn wurde 2003 in den USA gegründet und hat mittlerweile über 500 Millionen Nutzer (Stand 2018), wovon etwa 11 Millionen aus der DACH Region kommen (also etwa so viele wie im deutschsprachigen Pendant Xing aktiv sind). LinkedIn ist die weltweit am häufigsten genutzte Social Media Plattform bei der Karriereplanung. Dein Profil fungiert als erweiterte Visitenkarte im Netz zur Selbstvermarktung.

Aber wie hat das perfekte Profil auszusehen? Was suchen Recruiter? Hier einige Tipps, wie du dein Profil attraktiver machst und dich besser darstellst:

1. Dein Profilbild

Dein Foto sollte selbstverständlich professionell wirken. Ein Selfie oder ein Foto vom letzten Strandurlaub mit Cocktailglas in der Hand ist kein geeignetes Bild für eine Business Plattform. Dein Kopf und deine Schultern sollten zu sehen sein. Dein Profilbild sollte der Branche entsprechend sein: bei einem Webdesigner beispielsweise ist es unnötig ein Bild im Anzug hochzuladen, während dies bei einem Investmentbanker unabdinglich ist. Am besten ist es, wenn du ein Foto hast, das dich „in Aktion“ zeigt. Dies bedeutet: ein Informatiker vielleicht an seinem Arbeitsplatz vor dem PC, oder ein MBA Student bei einem Vortrag an der Uni, den er gerade vor seinen Kommilitonen hält, etc.

Das wichtigste ist, dass es sympathisch und einladend wirkt, aber dennoch Professionalität ausstrahlt.

2. Individualisiere deine URL

Um dein LinkedIn Profil auch schön in einem Lebenslauf hinzufügen zu können und damit du für Personaler leichter zu finden bist, solltest du deine LinkedIn URL individualisieren. Dies geht ganz einfach auf deinem Profil. Somit wirst du die lästigen Zahlen hinter deinem Profil los, die dir LinkedIn automatisch zugeteilt hat, und hast die Möglichkeit eine leicht merkbare URL mit deinem Vor- und Nachnamen zu kreieren.

3. Deine Überschrift 

Deine Profil-Überschrift (Headline) ist das erste, was man sieht, wenn man dich auf LinkedIn sucht, daher ist diese auch von extremer Wichtigkeit. Meistens lässt man auch hier einfach den automatisch erstellten Text stehen, welcher deine aktuelle Position (z.B. Student an Uni XXX oder Praktikant bei XXX) beinhaltet. Eine solche Überschrift weckt keine Aufmerksamkeit und so wirst du auch weniger von Recruitern gefunden. Nimm dir die Zeit und überlege dir deine perfekte Headline. Nenne beispielsweise deinen Abschluss, deine Fähigkeiten und deine Karrierewünsche. Das wichtigste ist, dass du bereits in deiner Überschrift besondere Schlüsselwörter nennst, die es den Leuten leichter machen, dich zu finden.

4. Deine Zusammenfassung

Deine LinkedIn Zusammenfassung ist der wohl wichtigste Teil deines Profils und wird doch so oft von den Nutzern weggelassen. Genau hier ist aber deine Chance dich von der Menge abzuheben und das mitzuteilen, was du deinen zukünftigen Arbeitgeber über dich wissen lassen möchtest. Deine Zusammenfassung sollte deinen Lebenslauf wiederspiegeln, aber keine reine Wiedergabe dessen sein.

Im Idealfall sollte deine Zusammenfassung aus 3 – 5 kurzen Abschnitten bestehen, am besten mit einer Aufzählung in der Mitte. Der Text sollte den Leser über deine Schlüsselfähigkeiten, deine einzigartigen Qualifikationen, deine Arbeitsmotivation und über deine bisherigen Erfahrungen in der Arbeitswelt informieren. Versuche deine Geschichte zu erzählen und dabei authentisch zu wirken. Verwende am besten Zahlen, um deine Erfolge zu benennen („Während meiner Zeit als Werkstudent bei XXX habe ich die Verkaufszahlen um 30 % gegenüber den Vorjahren gesteigert“).

Allerdings sind nur etwa 300 Wörter deiner Zusammenfassung auf Anhieb sichtbar, für weiteres muss man auf „mehr anzeigen“ klicken. Damit ein Recuriter also deinen ganzen Text lesen möchte, solltest du vor allem am Beginn deiner Zusammenfassung Interesse wecken. Versuche bereits in den ersten Sätzen die wichtigsten Informationen über deine Talente und deine Erfahrungen einzubringen.

Und – natürlich – solltest du auch in diesem Teil deines Profils besonders auf Schlüsselworte achten und diese deiner Wunsch-Branche entsprechend einbauen.

5. Nenne deine Kenntnisse & Fähigkeiten

Sei nicht sparsam! LinkedIn gibt dir die Möglichkeit 50 Fähigkeiten (skills) in deinem Profil aufzulisten und dies solltest du auch soweit es geht ausnutzen. Versuche hierbei allerdings dich nicht zu wiederholen (indem du beispielsweise lediglich Synonyme aufführst). Führe die, für deine aktuelle Jobsuche, wichtigsten Fähigkeiten als erstes auf, damit du Personalern die Suche ersparst und sie diese sofort finden.

6. Pimpe deine Erfahrungen 

Die Lebenslauf-Sektion sollte nicht nur eine Aufzählung deiner Arbeitserfahrung und deiner Aufgaben sein. Nutze Aufzählungszeichen, um deine Jobs zu beschreiben. Versuche allerdings nicht lediglich deine Aufgaben wie z.B. Kundenkontakt herstellen, Social Media Posts etc. aufzuzählen, sondern verwende den LinkedIn Lebenslauf, um deine Erfolge zu betonen. Konvertiere deine Aufgaben in Erfolge! Reflektiere inwiefern deine Tätigkeit einen Wert für die Firma hatte.

LinkedIn gibt dir außerdem die Möglichkeit (Multimedia-)Dateien hinzuzufügen. Es gibt einen Artikel oder eine Präsentation von deinem letzten Job, auf die du besonders stolz bist? Dann füge sie deinem Profil hinzu und zeige zukünftigen Arbeitgebern, was du geschaffen hast! Dies ist der Vorteil eines Online-Lebenslaufs, nutze ihn!

Doch Achtung: Dein Profil sollte nicht von deinem versendeten Lebenslauf abweichen!

7. Ändere deine Privatsphäreneinstellungen 

Nun, da dein Profil auf Vordermann gebracht wurde, wird es an der Zeit, dafür zu sorgen, dass andere auch die Möglichkeit haben dich zu finden. Überprüfe deine Privatsphäreneinstellungen und passe diese gegebenenfalls an, damit Recruiter und Bekannte dein Profil finden können.

8. Geh auf Kontaktsuche

Versuche so viele Kontakte wie möglich zu haben. Wenn du zu wenig Kontakte hast, scheint es als würdest du niemanden kennen. 50 Kontakte zeugen davon, dass dein Profil echt ist und du bereits Arbeitserfahrung gesammelt hast.

Begib dich auf Kontaktsuche und füge frühere Klassenkammeraden, Kommilitonen und Arbeitskollegen hinzu. Wenn du auf interessanten Vorträgen, Fortbildungen o.ä. warst, nehme dir die Zeit und vernetze dich mit den Leuten, die du dort kennen gelernt hast. Man weiß nie, wie wertvoll ein solcher Kontakt mal sein kann.

Zwar ist die Anzahl von Bedeutung, du solltest aber keinesfalls wahllos fremde Menschen hinzufügen, da bei zu viel abgelehnten Kontaktanfragen dein Profil gesperrt werden könnte.

9. Bitte um Empfehlungen 

Da du schon zahlreiche Bekannte auf LinkedIn hinzugefügt hast, kannst du diese auch gleich bitten, dir eine Empfehlung auf deinem Profil zu schreiben. Dieses Prinzip beruht meist auf Gegenseitigkeit, sodass alle Involvierten davon profitieren und einen besseren Eindruck auf Recruiter machen.

Empfehlungen oder auch die Bestätigung von deinen Fähigkeiten auf LinkedIn ist ein ideales Tool, um zu beweisen, dass deine Angaben der Wahrheit entsprechen und andere das gleiche über dich aussagen, wie du den Personalern in deiner Bewerbung mitgeteilt hast.

10. Sei ein aktives Mitglied

Werde nicht einer dieser Personen, die sich ein LinkedIn Profil anlegen und es dann verstauben lassen. Um LinkedIn richtig zu nutzen und gesehen zu werden, musst du es aktiv nutzen! Versuche einmal die Woche etwas zu posten, sei es ein interessanter Artikel, den du gefunden hast, oder einen selbstverfassten Blogeintrag. Like, kommentiere und teile auch die Beiträge von anderen.

Auch sehr zu empfehlen ist die Mitgliedschaft in verschiedenen LinkedIn-Gruppen. Auf diese Weise bleibst du zum einen up-to-date in deiner Branche und hast auch die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Zum anderen zeigen deine Mitgliedschaften Recruitern, wo deine Interessen liegen. Ebenfalls wichtig ist Personen, die dich inspirieren, oder Unternehmen, die dein Interesse wecken, zu folgen, da hier Personaler auch Schlüsse über deinen Charakter ziehen können.

Extra Tipp

Wenn du mehrsprachig bist, sollte dein Profil dies auch wiederspiegeln. Vor allem wenn du im Ausland nach Praktikastellen suchst! Ein Profil, das komplett auf Deutsch ist, hat für einen Personaler in bspw. England oder Panama keine Aussagekraft. Nimm dir also die Zeit und füge dein Profil auch auf einer Fremdsprache hinzu. 

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Verbessere deine Führungsqualitäten

Verbessere deine Führungsqualitäten

Willst du wissen wie man ein guter Leader wird? Möchtest du deine Führungsqualitäten erweitern? In diesem Artikel stellen wir dir einige grundlegende Strategien vor, die dir im Privatleben und in der Arbeitswelt helfen werden.

Für diejenigen, die nicht so richtig mit dem Begriff leadership oder zu Deutsch Führerschaft vertraut sind, starten wir mit einer Definition: Führung bedeutet, eine klare Vision zu entwickeln und diese mit anderen zu teilen, damit sie dieser folgen bzw. sie ausführen. Führerschaft beinhaltet auch Informationen, Wissen und Methoden bereitzustellen, die zur Ausführung und Koordination dieser Vision benötigt werden, und gleichzeitig die konträren Interessen aller Mitglieder und Teilhaber auszubalancieren (Business Dictionary, 2017). Aber es steckt mehr dahinter, als dies Definition zu glauben lässt. Hier stellen wir dir ein paar grundlegende Dinge vor, die du in deinen Alltag einbauen kannst, um deine Führungsqualitäten zu verbessern:

Some basic things that you can implement in your everyday life in order to improve your leadership skills.

Scheitern zugeben und weitermachen

Ein guter Anführer macht Fehler und lernt aus diesen. Ja, selbst die mächtigsten und inspirierensten Anführer der Geschichte haben Fehler begangen. Und was haben sie dann getan? Sie akzeptieren die Fehlschläge, gaben sie zu und suchten nach möglichen Auswegen. Also, bitte, erinnere dich selbst immer daran, dass es menschlich ist zu scheitern. Gebe deine Fehler zu, akzeptiere sie und beschäftige dich mit neuen Dingen!

 

Sei auch du ein Follower

Ein Anführer kann nicht anderen folgen? Das stimmt so nicht. Ein guter Leader ist auch ein guter Follower. Auch sie fragen andere nach Hilfe, wenn sie welche benötigen. Und wenn jemand nicht ihrer Meinung ist, akzeptieren sie das Feedback und hören den Standpunkt des anderen an. Was kannst du daraus in deinem Alltag lernen? Es ist wichtig immer aufgeschlossen zu sein und Leistungen anzuerkennen, wenn sie verdient sind. Est ist nie einfach, aber du wirst lernen die andere Meinung zu schätzen und zu respektieren.

Stelle Fragen

Führungsqualitäten beinhalten auch Kritik und eine Menge Neugier. Diese beiden Dinge können mögliche Probleme verhindern. Wenn du aufhörst die Dinge als selbstverständlich zu betrachten, wirst du auch eine kreativere Denkweise entwickeln. Der Grund, warum die meisten Leute keine Fragen stellen, ist da sie gerne Vermutungen aufstellen, um die fehlenden Teile selbst zu vervollständigen. Bitte mach diesen Fehler nicht! Fragen zu stellen ermöglicht es dir, die Wurzeln von Situationen oder Problemen zu analysieren, ein besseres Verständnis zu entwickeln und Verwirrungen zu beseitigen.

Ergreife die Initiative

Wenn du immer in deiner Komfortzone bleibst, kannst du dich nie zu einem Anführer entwickeln. Du musst diese verlassen. Warte nicht auf den perfekten Moment dafür! Warte nicht, bis dir jemand eine Aufgabe zuteilt. Versuche den Bedarf zu erkennen und tu was zu tun ist, um diesen zu stillen. Die Menschen in deiner Umgebung werden von dir positiv überrascht sein, wenn du mehr tust als das, um was du gebeten wurdest. Man kann sagen, dass ein guter Weg ist Führungsqualitäten zu entwickeln, wenn man mehr Verantwortung übernimmt. Eins ist klar, du wirst aus allem, was du tust, lernen.

Höre aktiv zu

Ein Anführer ist nicht immer im Mittelpunkt. Eine wichtige Charaktereigenschaft eines Leaders ist es zuzuhören. Vielleicht hast du schonmal das Sprichwort „Sprechen ist Silber, Schweigen ist Gold“ gehört. Es ist wahr, die meisten Leute sprechen lieber, aber ohne zuzuhören kann man nicht lernen. Hierbei geht es auch darum non-verbale Hinweise wie Augenkontakt und Körpersprache zu erkennen. Es wird dir dabei helfen, umfangreichere Informationen zu gewinnen und stärkere Beziehungen aufzubauen.

Motiviere andere

John Quincy Adams sagte einst: „Wenn deine Taten andere dazu inspirieren mehr zu träumen, mehr zu lernen, mehr zu tun und mehrere zu werden, dann bist du ein Anführer“. Zuerst muss man sich bewusst werden, dass niemand in allem der beste sein kann. Deshalb solltest du andere darin bestärken Dinge zu tun. Selbst wenn deine Freunde oder Kollegen die Leidenschaft verlieren, kannst du sie inspirieren, motivieren und antreiben größere Dinge zu tun.

Selbstführung

Kennst du dich selbst? Bist du dir über deine Schwächen und Stärken bewusst? Nein? Dann ist der erste Schritt dich selbst kennen zu lernen. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um über deine Persönlichkeitsmerkmale nachzudenken. Beginne damit über den schlechtesten Leader, den du je hattest, nachzudenken. Hat diese Person Informationen vorenthalten oder zu sehr Anweisungen gegeben? Welcher Charakterzug es auch war, den du nicht mochtest, versuche dich selbst in diesem auf einer Skala von 1-10 zu beurteilen. Das gleiche kannst du mit guten Leadern machen, die du bisher getroffen hast. Dies kann dir helfen, mehr über dich selbst herauszufinden.

Disziplin

Es ist nicht einfach, ein guter Anführer zu sein, es erfodert viel harte Arbeit. Eine gute Idee oder Vision ist nutzlos ohne Disziplin. Die Leute in deiner Umgebung werden deine Fähigkeiten deiner gezeigten Disziplin nach beurteilen. Um ein guter Leader zu sein, musst du selbstdiszipliniert sein. Dies wird dazu führen, dass die Leute in deiner Umgebung es auch sein werden. Wie kannst du deine Disziplin steigern? Versuche dir gute Angewohnheiten anzueignen, wie zum Beispiel früh aufzustehen und täglich Sport zu treiben.

Wir wissen, dass viele dieser Schritte vielleicht nicht ganz einfach sind, aber versuch es! Führungsqualitäten sind für deine persönliche und berufliche Weiterentwicklung wichtig. Diese Fähigkeiten werden dir dabei helfen positiver zu sein und eine Inspiration für andere zu werden.

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Warum du ein Praktikum machen solltest

Falls du dir noch unsicher bist, ob du ein Praktikum machen sollst, ist es wichtig diese Fakten zu beachten. Im Folgenden werden dir die unglaublichen Vorteile naheleget, ein Praktikum zu absolvieren.

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